Vermietung
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Welche Kündigungsfristen gelten für Wohnungen und KFZ-Stellplätze?

1. Wohnung:
Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate. Voraussetzung ist, dass die Kündigung im Original und unterschrieben bis zum dritten Werktag eines Monats hier eingegangen ist. Die Kündigung wird dann rechtswirksam zum Ablauf des übernächsten Monats. Entscheidend für den Beginn der Frist ist das Datum unseres Posteingangsstempels. Wird der dritte Werktag überschritten, verschiebt sich das Ende der Kündigungsfrist einen Monat weiter. In vereinzelten Fällen können bei sehr alten Wohnungsmietverträgen Formulierungen auftreten, die andere Kündigungsfristen beinhalten.

2. Stellplätze, Garage, Carport:
Stellplätze, Garagen und Carports können mit einer Frist von zwei bis drei Monaten zum Monatsende ( je nach Vertragsverhältnis ) gekündigt werden. Die Kündigung muss im Original und unterschrieben bis spätestens zum Letzten eines Monats hier eingegangen sein.

Ich suche eine Wohnung. Was muß ich tun?
Sollten sie noch nicht als Wohnungsinteressent bei uns registriert sein, müssen Sie zunächst ein Mietinteressentenformular ausfüllen; entweder persönlich in unserer Zentrale in der Bergedorfer Straße 118 oder online. Hier können Sie Angaben zu dem gewünschten Stadtteil, der Wohnungsgröße, der Zimmeranzahl, der Miete u.ä. machen. Sie werden daraufhin bei uns registriert und bekommen (per Post oder E-Mail) eine Bestätigung zugeschickt. Sobald wir eine Wohnung im Angebot haben, die auf Ihr Wohnungsgesuch passt, schicken wir es Ihnen zu. Mitglieder unserer Genossenschaft haben bei der Wohnungsvergabe Vorrang ( sh. auch Ausführungen unten )!
Die Wohnung muß zunächst besichtigt werden, bevor Sie zusagen. Sollte die Wohnung nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, teilen Sie uns dies bitte unter Angabe des Grundes mit, so daß wir Ihr Gesuch gegebenenfalls abändern können.
Sollten sich Ihre Wünsche hinsichtlich Ihres Wohnungsgesuchs im Laufe der Zeit ändern, können Sie Ihre Vorgaben anpassen lassen.
Ständig neue Wohnungsangebote finden Sie auch laufend auf unserer Internet-Seite.

Muss ich bei Ihnen Mitglied sein, um eine Wohnung zu erhalten?
Wer eine Wohnung unserer Genossenschaft nutzt, muss die erforderlichen Genossenschaftsanteile besitzen oder spätestens bei Anmietung der Wohnung erwerben. Wie hoch diese Anteile im Einzelfall sind, teilt man Ihnen vor Anmietung einer Wohnung mit. Mit Besitz bereits eines Genossenschaftsanteils sind Sie bei uns Mitglied und haben die gemäß Satzung verbrieften Rechte ( und Pflichten ). Mehr Informationen zu den Anteilen finden Sie in dieser Rubrik im Fachbereich Mitgliedschaft

Wie lange muss ich auf eine Wohnung warten?
Diese Frage kann so nicht beantwortet werden. Entscheidend hierfür sind Ihre konkreten Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf Ihre "neue Wohnung". Ein weiterer Faktor ist die Fluktuation in dem jeweils gewünschten Wohngebiet. Umso offener und flexibler Sie Ihre Wohnungssuche gestalten, desto eher werden wir es schaffen, Sie mit passendem Wohnraum zu versorgen. Ist Ihre Suche sehr speziell und grenzt den Großteil unserer Objekte aus, dann kann sich diese auch als langwierig erweisen.

Stellplatzbewerbung / An welcher Stelle stehe ich?
Unsere Wohnanlagen verfügen größtenteils entweder über Tiefgaragen, Einzelgaragen, oberirdische Stellplätze oder Carport-Stellplätze.
Seit Jahren führen wir entsprechende Bewerberlisten. Hierbei spielt bei der Vergabe eines Stellplatzes grundsätzlich das Bewerberdatum eine große Rolle. Die Bewerberlisten werden systematisch abgearbeitet, d.h., sofern ein Bewerber versorgt wurde, rückt der nächste Bewerber automatisch nach.
Für den Fall, dass ein Mieter bei Bezug einer Genossenschaftswohnung nicht gleich die Möglichkeit hat, einen entsprechenden PKW-Abstellplatz mit anzumieten, bleibt nur die Möglichkeit, sich auf bereits bestehende Bewerberlisten setzen zu lassen. In einigen Wohnanlagen muss mit extrem langen Wartezeiten gerechnet werden.
Sofern die Möglichkeit eines Angebotes besteht, werden Bewerber in schriftlicher Form informiert.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Wohnungsvergabe?

1. Wenn ein Bewerber die generellen und die für die zu vergebende Wohnung zutreffenden besonderen Kriterien erfüllt, kommt er in die Auswahl für die Wohnungsvergabe.

2. In der Auswahl haben Mitglieder Vorrang vor Nichtmitgliedern, die erst im Fall der Vergabe Mitglied bei uns werden.

3. Bei Mitgliedern in der Auswahl wird nach einer Wartezeit bis zu und größer 6 Monate unterschieden. Die Gruppe der Mitglieder mit Wartezeit größer 6 Monate hat Vorrang vor der Gruppe mit geringerer Wartezelt.

4. Innerhalb dieser beiden Gruppen richtet sich die Reihenfolge der Vergabe unter den Mitgliedern grundsätzlich nach der Mitgliedsnummer. Die niedrigere Mitgliedsnummer geht vor.

5. Bei Wohnungen mit vier oder mehr Räumen und bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften ab 65 m² Wohnfläche richtet sich die Reihenfolge der Vergabe unter den Mitgliedern innerhalb der beiden Gruppen nach der Anzahl der zum Haushalt zählenden Personen. Je mehr Personen und je länger diese nach üblichen Lebensverläufen zum Haushalt zählen, desto eher werden sie bei der Vergabe berücksichtigt. Bei beispielsweise vier Räumen bedeutet das für die Gruppe der Mitglieder-Haushalte mit mindestens zwei Kindern und zwei Erwachsenen, dass sie Vorrang haben vor Mitglieder-Haushalten mit weniger Personen. Bei nach diesen Maßstäben gleichen Haushaltsstrukturen geht dann die niedrigere Mitgliedsnummer vor.

6. Bei Neubauvermietungen unterbleibt die Differenzierung nach Wartezeit.

7. Bei Nichtmitgliedern in der Auswahl wird der Bewerber zuerst berücksichtigt, der die generellen und besonderen Kriterien jeweils am besten erfüllt.
  
In welchem Zustand bekomme ich meine Wohnung übergeben?

Allgemeines
Beim Wohnungswechsel kommt es bisweilen zu Differenzen über den allgemeinen und dekorativen Zustand der Wohnung. Im Interesse von Vor- und Nachmieter geben wir Ihnen deshalb Informationen über die bei uns praktizierten Regelungen. Natürlich kann in diesen Richtlinien nicht jedem Einzelfall Rechnung getragen werden. Als Richtschnur können die Regelungen jedoch dazu beitragen, Unstimmigkeiten bei einem Mieterwechsel zu vermeiden oder zu reduzieren.

Wanddekoration
Tapeten an den Wänden müssen fachgerecht verarbeitet und ordnungsgemäß gestrichen sein. Ist dies nicht der Fall, akzeptieren wir beim Auszug des Vormieters auch „nackte" Wände ohne Tapeten.

Deckenanstrich
Wenn die Decken nicht in Ordnung sind, sind diese vom Vormieter einheitlich zu streichen.

Lackarbeiten
Fällige Lackarbeiten an den Fenstern, Türen, Fuß- und Scheuerleisten, Heizkörpern und Versorgungsleitungen sowie an anderen Bauteilen hat der Vormieter durchzuführen. Diese Arbeiten müssen fachgerecht und in einer üblichen Farbgebung (wir empfehlen einen gedeckten Weißton) ausgeführt sein.

Fußböden
Es wird vorausgesetzt, dass der Mieter die Wohnung mit eigenen Bodenbelägen ausstattet. Deshalb wird der bauseitige Fußboden von der Genossenschaft so vorbereitet, das der Mieter eigene  Beläge verlegen kann.

Einbauten / Veränderungen
Über mietereigene Einbauten und Veränderungen kann eine privatrechtliche Vereinbarung zwischen dem Vor- und Nachmieter getroffen werden.
Der Nachmieter ist zum Abschluss einer derartigen Vereinbarung nicht verpflichtet.

 

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